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- Friedrich
der Große wurde am 24.01.1712 geboren und starb am
17.08.1786.
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"Ich
bin der erste Diener des Staates!", hat der Preußenkönig
einmal gesagt, und darin lag seine Auffassung vom Verhältnis
zwischen Fürst und Volk. Selbstlos für seine Person,
aber nicht für seine Dynastie, regierte er mit absoluter
Gewalt. Er verwendete die Macht für das, was er für
den Nutzen der Nation ansah, und schuf vieles für, nichts
hingegen für das Volk.
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Friedrich
von Preußen war ein Schöngeist und Philosoph, der
Musiker, Dichter Gelehrte an seinen Hof zog. Er begann seine
Regierung mit freisinnigen Reformen, verkündete Meinungs -
und Pressefreiheit, erklärte, daß jeder "nach
seiner Fassung selig werden möge" und schaffte die
Folter ab. - Die politischen Möglichkeiten und
Notwendigkeiten zogen ihn in drei Kriege, die er, kühl
seine Chancen berechnend und auf seine Macht vertrauend,
begonnen hatte und dann zäh, geduldig und hart zu Ende
führte. Er wurde nicht nur den Preußen, sondern auch
anderen deutschen Stämmen, die nach langer Zeit der
Ohnmacht und Demütigung nach nationalem Ruhm verlangten,
zum Heros. Aus dem Siebenjährigen Krieg kehrte er als der
"Alte Fritz" heim, mit dem erbitterten Vorsatz "er
wolle keine Katze mehr hinterm Ofen anfassen". - Nach den
Wirren der Kriegszeit setzte er fort, was er als junger
Philosoph begonnen: die Neugewinnung von Ackerland aus Sumpf und
Bruch, die Hebung der Landwirtschaft, die Förderung des
Gewerbefleißes, die geistvollen Tafelrunden in seinem
Schlosse Sanssouci. - Durch ihn wurde Preußen neben
Österreich zur zweiten Großmacht im deutschen Raum.
Deutschland verehrte den Mann, der aus Machtegoismus die
Ausweitung des Habsburgerreiches nach dem Balkan verhinderte und
der bei jeder Gelegenheit die Stellung des Kaisers geschwächt
hatte, als Nationalhelden.
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