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- Gottfried
Wilhelm Freiherr von Leibniz wurde im Jahre 1646 in Leibzig
geboren und stab im Jahre 1716 in Hannover. In Leipzig begann er
auch sein Studium, das er später in Jena und Altdorf
fortsetzte. 1666 erhielt er einen Doktortitel in Recht und trat
eine Stelle bei Johann Philipp von Schönborn an, dem
Erzbischof und Kurfürsten von Mainz. Für diesen
tätigte er eine Vielzahl politischer und diplomatischer
Geschäfte. 1676 nahm er einen Posten als Bibliothekar und
Geheimrat am Hof von Hannover an, den er bis zu seinem Tod
innehatte. 40 Jahre lang diente er Ernst August, dem späteren
Kurfürsten von Hannover, und Georg Ludwig, der später
als Georg I. den englischen Thron bestieg.
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Leibniz
galt zu seiner Zeit als Universalgenie. Er unternahm zahlreiche
Reisen und hatte auch zu anderen europäischen Höfen
Beziehungen (Wien, Berlin, Petersburg). Sein Werk umfaßt
Arbeiten zur Mathematik (Differenzialrechnung), der Physik
(Gesetz von der Erhaltung der Kraft), der Logik, der Psychologie
(Begriff der unbewußten Vorstellung), der
Sprachwissenschaft (Umgangssprache), Erdgeschichte usw. ebenso
behandelt es auch Themen aus den Bereichen der Theologie, Recht,
Diplomatie, Politik, Geschichte, und Philologie.
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