Verpackungen

weichmacherhaltige Plastikfolie:

Die Verpackungen enthalten chemische Substanzen, die die Münzen über die Zeit angreifen und sie entwerten. Die ersten Stempelglanzsätze waren in derartigen Folien verpackt, bis man die Gefahr erkannte. Münzen in derartigen Verpackungen sollten unbedingt umgebettet werden. Als Alternative bieten sich säurefreie Münzkapseln an.

Säurefreie Hartfolie:

Als Alternative zu der weichmacherhaltigen Plastikfolie wurden die Münzen der Jahrgänge 1971 bis 1973 in Folien eingeschweißt, die keine Stearinsäure enthalten, so wie sie noch heute bei den Stempelglanzsätzen zu finden ist.

Hartplastik-Kassetten:

1974 wurden erstmals die oben gezeigten Plastikkästen benutzt, die ebenfalls keine Säure enthalten und so die geschützte und ansprechende Lagerung der Münzen ermöglichen. Die Kästen lassen sich zwar öffnen, doch sollte dies zum Schutz der Münzen unterbleiben. Die mit jedem Temperaturabfall verbundene Ablagerung von Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft lassen sonst das Metall anlaufen und Münzen deren Oberfläche poliert ist sind kaum zu reinigen, ohne daß sichtbare Kratzer zurückbleiben.