Bundesrepublik Deutschland - Banknoten 1989 - 2001

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1000 DM - Banknote








Banknote, Brüder Grimm

Jacob Grimm, geb: 04.01.1785 in Hanau, gest: 20.09.1863 in Berlin

Wilhelm Grimm, geb 24.02.1787 in Hanau, gest: 16.12.1859 in Berlin

Weltbekannt wurden die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm durch ihr Hobby, Kinder- und Hausmärchen zu sammeln. Berühmt wurden sie jedoch durch ihr ebenfalls gemeinsames Werk, „Das deutsche Wörterbuch“, das zunächst in 3 Bänden erschien (1854-1862). Die Brüder hatten viele Jahre daran geschrieben. Allein über den Buchstaben D hat Wilhelm Grimm 750 Spalten des Manuskripts verfaßt, als er am 16.12.1859 starb.

Jacob litt sehr unter dem Tod seines Bruders. Das Wörtenbuch kam nur noch schleppend voran. Der letzte Artikel, den er schrieb, galt dem Buchstaben F, das letzte Wort, das er erläuterte, war 'Furcht'. Erst 100 Jahre später fand das 'Deutsche Wörterbuch' seinen Abschluß. Führende Germanisten haben es zu Ende geschrieben. 1961 wurde das Werk von den wissenschaftlichen Akademien in Ost und West vollendet.

Die Jugend von Jacob und Wilhelm Grimm war von Armut geprägt. Eine Tante ließ sie in Kassel das Gymnasium besuchen. Es folgte das Studium der Jurisprudenz in Marburg. In Göttingen lehrten sie als Professoren, ebenso in Berlin. Neben ihrer didaktischen Tätigkeit stand die Sprachwissenschaft an erster Stelle ihres Tuns. Sie verfaßten u.a. die 'Geschichte der deutschen Sprache', eine Grammatik und sammelten unendlich viele Materialien der 'Deutschen Zunge'.

Das Werk der Brüder Grimm, das dazu diente, unsere Sprache zu pflegen und zu bewahren, „mögen wir ruhig“, wie Hermann Hesse sagte, „in's Ehrenbuch der Geschichte schreiben“.


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