Bundesrepublik Deutschland - Banknoten 1989 - 2001

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10 DM - Banknote








Carl Friedrich Gauß

geb: 30.04.1777 in Braunschweig, gest: 23.02.1855 in Göttingen

Schon in jungen Jahren hatte der Braunschweiger 'Geometer' Carl Friedrich Gauß' durch hervorragende, wissenschaftliche Erkenntnisse auf sich aufmerksam gemacht, so daß der Herzog Karl Wilhelm Ferdinand ihm ein festes Monatsgehalt bis zu des Herzogs Tod (1806) gewährte. Der große Mathematiker konnte sich deshalb lange Zeit frei von finanziellen Sorgen, ganz den Studien und Entdeckungen widmen. Sein mathematisches Genie entwickelte sich entsprechend.

Mit Weber konstruierte er in Göttingen, seiner zweiten Heimat, den ersten Telegraphen. Als Astronom berechnete er die Bahn des Planetoiden Ceres, der nach seinem Verschwinden durch Gauß' Berechnungen wieder aufgefunden wurde. 48. Jahre lang war er Leiter der Göttinger Sternwarte. Als Professor für Astronomie wirkte er ebenfalls in Göttingen und in der Geodäsie machte er sich einen Namen durch die Gauß'sche Gradmessung sowie die Konstruktion neuer Vermessungsgeräte. Schließlich leistete er Außergewöhnliches auf dem Gebiet der Physik. Er berechnete die Magnetfelder der Erde.

Als Gauß am 23.02.1855 verschied, hinterließ er der Menschheit ein umfangreiches wissenschaftliches Werk. Das Schicksal ist, trotz all seiner Erfolge, nicht gnädig mit ihm umgegangen: Zwei Ehefrauen, seine Tochter und fast alle seine liebsten Freunde sind vor ihm gestorben.


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