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Bundesrepublik Deutschland - Banknoten 1989 - 2001 |
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20 DM - Banknote |
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Annette von Droste-Hülshoff geb: 10.01.1797 in Münster, gest: 24.05.1848 in Meersburg Eine außerordentlich sensible Dichterin des beginnenden 19. Jahrhunderts. In ihrem Lebenswerk -Balladen, Gedichten und Geschichten- spiegelt sich ihr ganzes Dasein, mit all den vielen Enttäuschungen und Ängsten wieder. Es wurde ihr nichts geschenkt: Oft krank und in ihrer Liebe zu Männern zweimal tief enttäscht, konnte sie kaum zu sich finden. Sie blieb unverheiratet. Ihre Dichtungen waren in den ersten vierzig Jahren ihres Schriftstellerdaseins von wenig Erfolg begleitet. Ihr erster Gedichtband war harter Kritik ausgesetzt und wurde nur vierhundertundsiebzigmal verkauft. Man machte sich sogar lustig über sie. Aber mit 42 Jahren wandelte sich Annette von Droste Hülshoff's Werk vom Mittelmaß zur Meisterschaft, zum Größten, das zur geistigen Lyrik zählt. Es waren eigendlich nur 5 Jahre, während der sie Geniales schuf, darunter auch ihr bekanntestes Werk, Die Judenbuche und die herrliches Beschreibungen ihrer Heimat, die Bilder aus Westfalen. Annette von Droste Hülshoff war und ist als Dichterin in ihrer Art nur schwer mit anderen Dichtern und Schriftstellern vergleichbar. Umsomehr behauptet sie ihren Platz in der Weltlyrik, als ruhmreiche, aber auch 'einsame Gestalt', wie sie von Gertrud von leFort in Die großen Deutschen bezeichnet wird. |
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