Bundesrepublik Deutschland - Banknoten 1989 - 2001

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500 DM - Banknote








Maria Sibylla Merian

geb: 02.04.1647 in Frankfurt/Main, gest: 13.01.1717 in Amsterdam

Sie wurde im letzten Jahr des dreißigjährigen Krieges geboren, in dem von 17 Millionen Deutschen 8 Millionen getötet wurden. Es war eine Zeit, in der Hungersnot und die Pest wüteten. Maria Sybilla Merian's Vater war der berühmte Kupferstecher und Buchverleger, der bereits starb, als seine Tochetr gerade drei Jahre alt war. Die Mutter heiratete ein Jahr später den Maler Jacob Morell, der das begabte Kind im Zeichnen und Malen unterrichtete. Diese Begabung und ihr Interesse an des Vaters Büchern, darunter das berühmte Blumenbuch ihres Großvaters de Bry, haben sicherlich dazu beigetragen, daß Maria Sibylla Merian sich mit dem Studium von Raupen, Schmetterlingen und Pflanzen befaßte, die sie beschrieb und mit großer Genauigkeit zeichnete.

Ihr Forschen in Zoologie und Botanik wurde ihr Lebensinhalt. Ihr 'Blumenbuch' erschien, als sie 28 Jahre alt war. Es brachte ihr ersten öffentlichen Ruhm und Ansehen. Vier Jahre später, 1679, erschien der 1. Teil ihres Buches 'Der Raupen wunderbare Verwandlung und sonderbare Blumennahrung'. Kaum zwanzigjährig hatte Sibylla den Maler Graff geheiratet, mit dem sie zwei Töchter hatte und von dem sie sich nach einigen Jahren wieder trennte.

Umso intensiver befaßte sie sich nach der gescheiterten Ehe mit den Studium über die Metamorphosen verschiedener Schmetterlingsarten und unternahm 1699 mit ihrer Tochter eine zweijährige Reise durch Surinam am Amazonas. Unter schwersten Bedingungen hat sie dort ihre zoologischen Studien betrieben. Ihr Werk ging als fester Bestandteil in die Geschichte der Zoologie, der Botanik und der Kunst ein.


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