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Legende |
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Sammelwert von Münzen
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Händler: |
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Als Faustregel beim Ankauf von Münzen gilt: Alle Händler müssen leben und einige wollen dies besonders gut tun. Ein Preisvergleich ist unbedingt notwendig. Die Alternative zum Münzkauf bei Händlern sind Münzbörsen von Sammlervereinen und Auktionen. Unter den Sammlern findet der Anfänger in der Regel auch eine fachliche Einführung und Beratung ohne einen, warum auch immer empfundenen Kaufzwang. |
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Münz-Kataloge: |
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Münzkataloge entstehen durch Nachfragen bei Händlern und Münzauktionshäusern. Sie dokumentieren Händlerverkaufspreise, die in einem, vor der Erstellung des Kataloges liegenden Zeitraum, erreicht wurden. Die Kataloge der verschiedenen Herausgeber reichen dabei von realistisch bis hin zu 'ganz schön übertrieben'. Bei manchen Katalogen hat es den Anschein, als würden mächtige Münzhändler kräftig und mit saftigen Preisangaben mitmischen. Sammler benutzen diese Kataloge um Lücken in ihren Sammlungen zu entdecken, aber auch um deren Wert abzuschätzen. Dabei scheint der Selbstbetrug ein schwer zu unterdrückender Berater zu sein und so werden die Kataloge mit den hohen Preisen gerne gesehen. Obwohl keiner der Sammler annehmen würde, dass der Preis für ein Schmuckstück aus einem Versandkatalog auch dessen Rückgabewert nach seinem Gebrauch sei, gehen sie bei den Münzen ihrer Sammlung davon aus. Selbst der preisgünstigste Händler muss auf seine Preise 16% Mehrwertsteuer aufschlagen die Miete seines Geschäftes, seine Angestellten und die Lichtrechnung bezahlen. Dabei will er noch leben. Er kann dies nur erreichen, wenn er mit der zu verkaufenden Ware einen Gewinn erzielt. So muss selbst bei hochwertigen Stücken des preisgünstigsten Händlers mit einem Aufschlag von 25% bis 40% gerechnet werden. Preisgünstige Münzen, also solche, von denen der Markt voll ist, besitzen nur in einer vollständigen Sammlung, die sich insgesamt verkaufen läßt, einen Wert. Als Einzelstücke dagegen sind sie nahezu wertlos, wenn man bei heutigem Umlaufgeld von dessen Nominalwert, absieht. Kataloge eignen sich dementsprechend um Vergleiche zwischen den Münzen untereinander durchführen zu können und weisen darauf hin, wieviel Geld der Sammler ungefähr ausgeben muss, will er ein Einzelstück kaufen. Natürlich bieten sie eine Fülle weiterer Informationen zu den Münzen und auch die Möglichkeit eines Wertvergleichs beim Münztausch. |
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Sammelwert von Münzen: |
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Das Alter und die vorhandene Münzmenge lassen sich Katalogen und Fachzeitschriften entnehmen. Diese Angaben sind zusammen mit dem Münzmaterial kaum umstritten. Das Münzmaterial nimmt erheblichen Einfluss auf den Wert der Münze. Besteht eine Münze aus Gold, Silber oder Platin so hat dieses Material einen Eigenwert. Dieser Wert läßt sich bestimmen, indem man den Gewichtsanteil des Edelmetalls in der Münze, mit dem momentanen Preis malnimmt. Besteht die Münze nicht aus purem Edelmetall (999 Anteile zu 1000 Anteilen), sollte man den errechneten Edelmetallpreis stark reduzieren, denn es kostet Geld, das Edelmetall von den anderen Legierungsbestandteilen zu trennen. Die Edelmetallpreise lassen sich jeder Tageszeitung, den Videotextanzeigen im Fernsehen und den Börsennachrichten entnehmen. Aber Achtung.. der Metallwert macht in der Regel nur einen Bruchteil des verlangten Münz- Sammlerpreises aus und rechtfertigt ihn nicht. Es sei denn, man kauft eine neue 1kg schwere Kookaburra-Münze aus Australien, die im Münzhandel im Ausgabejahr etwa mit dem Silberverkaufswert gehandelt wird. Nebenbei der Silbergehalt der bisherigen Silber-Gedenkmünzen der Bundesrepublik beträgt 625/1000. Dieses Verhältnis wurde 1998 auf 925/1000 (Sterlingsilber) angehoben. Vom Materialwert nahezu wertlos sind alle Münzen, die aus Metallen wie Kupfer, Nickel, Eisen, Zink und Aluminium oder deren Legierungen bestehen. Zudem lassen sich Münzen aus den Metallen Eisen, Zink und Aluminium nur schwer erhalten. Für den Sammler sind sie in der Regel 'Belegstücke' und je besser sie nach langer Zeit noch erhalten sind, desto höher ist ihr Wert. |
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