Die Banknoten


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Die Banknoten sind hier verkleinert dargestellt. Sie können durch einen Klick auf die jeweilige Note, vergrößert werden.


Die neuen Banknoten werden in allen Ländern das gleiche Aussehen haben. Der Entwurf stammt von Robert Kalina, einem Mitarbeiter der Banknotendruckerei der Österreichischen Nationalbank. Das dargestellte Thema der Banknoten lautet 'Zeitalter und Baustile in Europa'. Im Dezember 1996 wählte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Entwürfe für die sieben Stückelungen der Euro Banknotenserie aus.
Nach einer Überarbeitung wurden die Banknoten im Juli 1997 erneut der Öffentlichkeit vorgestellt. Die hier gezeigten Noten enthalten nicht alle Einzelheiten. Weggelassen wurden aus Sicherheitsgründen, die Echtheitsmerkmale, die den Banknoten noch hinzugefügt werden.

Die ungewohnt grellen Farben der Banknoten werden mit der sich daraus ergebenden guten Unterscheidbarkeit begründet. So erhalten auch Sehbehinderte eine zusätzliche Sicherheit im Umgang mit dem neuen Geld. Gleiches gilt für die Münzen, die in Absprache mit Vertretern von Behindertengruppen und der Automatenwirtschaft, durch unterschiedliche Größe, Farbe, Materialien und Randgestaltung die Identifizierung erleichtern. Die Verwendung des Metalls Nickel soll auf die Münzkerne der 1 und 2 Euro-Münzen beschränkt bleiben, da Nickel im Verdacht steht Allergien zu erzeugen.

Das Recht zur Ausgabe des EURO-Geldes liegt bei der Europäischen Zentralbank EZB, die ihren Sitz in Frankfurt/Main hat. Ihr sind die nationalen Notenbanken unterstellt. Die Europäische Nationalbank lässt die Banknoten herstellen und hat darauf zu achten, daß genau so viel Geld in Umlauf ist, wie Waren auf dem Markt sind. Sie ist der Geldwertstabilität verpflichtet. Die nationalen Regierungen haben keinen Einfluß auf die Europäische Notenbank. Das Recht zur Herstellung der Münzen (das Münzregal) erhalten die Regierungen der Teilnehmerländer der Währungsunion. Diese verkaufen ihr Kleingeld in festgelegter Menge an die Zentralbank und diese verteilt es. So kann nie mehr Geld in Umlauf gelangen, wie es die Zentralbank wünscht.

Ein Euro ist in 100 Cent unterteilt, wobei die Kleinmünzen in Stückelungen von 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent ausgegeben werden. Es folgen die Münzen 1 und 2 Euro. Die Banknoten werden in Stückelungen von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro ausgegeben. Das internationale Währungszeichen für den Euro ist das, im Kopf dieser Seite gezeigte, geschwungene 'E' des Schriftzuges 'Euro 2002'. Es ist in den Schriftsätzen von Computern der neuen Generation wie das Dollar- oder das Pfund-Zeichen zu finden.

Anhand der nachfolgenden Liste kann nachvollzogen werden, wo und in welcher Druckerei eine Euro-Banknoten hergestellt wurde. Vor der einzigartigen Nummer, die auf jeder Note aufgedruckt ist, befindet sich ein Buchstabe, der hierüber Auskunft gibt.

A


Bank of England, Printing works

England, Debden

C


AB Tumba Bruk

Schweden, Tumba

D


Setec Oy

Finnland, Vantaa

E


Oberthur

Frankreich Rennes

F


Österreichische Nationalbank

Österreich, Wenen

G


J.Enschede security printing

Niederlande, Haarlem

H


De la Rue

England, Gateshead

J


Banca d'Italia

Italien, Rom

K


Central Bank of Ireland

Irland, Dublin

L


Banque de France

Frankreich, Chamalières

M


Fabrica Nacional de Moneda y Timbre

Spanien, Madrid

N


Bank of Greece

Griechenland, Athen

P


Giesecke&Devrient

Deutschland, München

R


Bundesdruckerei

Deutschland, Berlin

S


Danmarks Nationalbank

Dänemark, Kopenhagen

T


Nationale Bank van Belgie

Belgien, Brüssel


Luxemburg und Portugal besitzen keine eigenen Druckereien zur Herstellung von Banknoten.

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